Herkunft

Slowenische Weinbaugeschichte

Slowenien – ein kleines aber feines Land mit ganz hervorragenden Voraussetzungen für den Weinanbau. Die Tradition des Weinbaus in Slowenien lässt sich über mehr als 2400 Jahren zurückverfolgen. Weine aus Slowenien waren am Hof in Wien sowie bei den Erzbischöfen in Salzburg sehr geschätzt. Nach der Reblausplage kam der Weinbau nur langsam wieder in Schwung, seit etwa 10 Jahren erlebt Slowenien einen Aufschwung dank Kellermodernisierung und Anpassung an neue Standards. Der älteste noch im Ertrag stehende Rebstock in Europa befindet sich übrigens in Maribor.

Region Prekmurje

Das bedeutendste Gebiet für den Weinbau ist die im Osten liegende, an Oesterreich und Ungarn angrenzende Region Podravje (Drauland). Diese hügelreiche Landschaft liegt im gleichen Breitengrad wie das Burgund und Bordeaux und zeichnet sich aus durch kurze und starke Regengüsse im Frühjahr, warme Sommer und einen langen, meist sonnigen Herbst – das Gebiet Prekmurje mit dem karbonhaltigen Boden steht unter spürbarem Einfluss des pannonischen Klimas – ideal für qualitativ hochstehenden Rebbau.

Pannonisches Klima

Die Weinregion Podravje ist bekannt für ihre eleganten, sortenreinen Weissweine und die Sorten, die durch das pannonische Klima geprägt sind, für das höhere Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, verhältnismässig trockene Sommer und kalte Winter charakteristisch sind.

Boden

Die meisten Böden in der Weinregion Podravja entstanden aus Karbonstein sowie aus pleistozänem Lehm, was eine sehr gute Basis für die Entwicklung der Weinreben darstellt.

Philosophie

Reblagen

Der von uns bewirtschaftete Rebberg liegt im östlichsten Teil von Slowenien (Prekmurje), an der Grenze zu Oesterreich, Ungarn und Kroatien. Das Weinbaugebiet Prekmurje erstreckt sich auf dem linken Ufer des Flusses Mura, hier hebt sich die Pannonische Ebene in sanft gewellte Hügellandschaften. In Prekmurje befinden sich die grösseren Städte Murska Sobota und Lendava. Die steilen Hügellagen von Lendava garantieren eine optimale Besonnung während des ganzen Tages.

Manuelle, nachhaltige Bewirtschaftung

Der auf grösste Qualität ausgelegte Rebbau basiert auf der vollständigen manuellen Bewirtschaftung. Der Geschmack unserer Weine wird massgeblich im Rebberg bestimmt, das Terroir soll in unseren Weinen vollständig zur Geltung kommen. So werden auch die Rebstöcke möglichst naturnah bewirtschaftet. Alle Arbeitsschritte, inklusive der Lese und der Selektion erfolgen von Hand.

Ausbau

Mit viel modernem Wissen werden unsere Weine aufwendig, langsam und sorgfältig ausgebaut. Nur die besten französischen Eichenfässer finden hierzu Verwendung. Dabei gibt es einen stark reduzierten Einsatz von Sulfiten. Es findet schliesslich lediglich eine grobe Filtrierung statt, damit die vielen Geschmacksstoffe nicht verloren gehen.

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